
Der Home Bonus könnte sich bereits 2026 verändern. Nach einigen bisher nicht bestätigten Fortschritten erwägt die Regierung, die Nutzungsdauer der Steuerabzüge für Renovierungsarbeiten von zehn auf fünf Jahre zu verkürzen. Eine Nachricht, die, wenn sie bestätigt wird, die Vorteile unmittelbarer und greifbarer machen würde, aber auch eine wichtige Konsequenz mit sich bringt: Für diejenigen mit niedrigem Einkommen oder Unfähigkeit besteht das eigentliche Risiko darin, nicht den gesamten Nutzen nutzen zu können.
Bis heute erlauben Ihnen der Home Bonus und der Ecobonus, bis zu 50 % der in 10 Jahren entstandenen Ausgaben zurückzuerhalten. Das Haushaltsgesetz von 2025 hat bereits eine Reduzierung der Abzugsprozentsätze ab 2026 vorgesehen (36 % für das erste Haus und 30 % für andere Immobilien).
Eine Verkürzung des Abzugszeitraums auf 5 Jahre würde einerseits bedeuten, einen sofortigen Vorteil für Personen mit mittlerem bis hohem Einkommen zu garantieren und andererseits das Risiko einzugehen, diejenigen auszuschließen, die nicht über genügend IRPEF verfügen, um so hohe Raten auszugleichen.
Steuerabzüge gelten nur, wenn der Steuerzahler über IRPEF-Kapazität verfügt. Wer eine Jahressteuer unter der erwarteten Rate hat, verliert die Differenz, ohne dass sie auf die folgenden Jahre übertragen werden kann.
Mit den aktuellen Regeln (10 Jahre) sind die Quoten leichter und besser handhabbar. Wenn sie auf 5 Jahre reduziert würde, würden sich die jährlichen Beträge verdoppeln, was die Gefahr erhöht, dass ein Teil der Leistung für Familien mit niedrigeren Einkommen ungenutzt bleibt.
Nehmen wir den Fall einer Intervention von 120.000 € in Friaul-Venetien Giulia, aufgeteilt zwischen Energieeffizienz und Finish:
Gesamteffizienz: 62.000 € → regionale Zuschüsse: 33.000 €
Weitere Arbeiten (Systeme, Toiletten, Ausstattungen): 58.000 € → Abzug Nationalhausbonus (50 %): 29.000 €
Die Kombination aus regionalen Anreizen und nationalen Abzügen kann die tatsächlichen Kosten einer größeren Renovierung um mehr als 50 % senken. Der Vorschlag, Abzüge auf fünf Jahre zu konzentrieren – wir erinnern uns jedoch, dass es nur eine Erwartung und keine bestätigte Maßnahme war – birgt jedoch das Risiko, Familien mit niedrigem Einkommen zu bestrafen.
Die Beiträge des Regionalgesetzes 8/2025, Art. 3, bleiben hingegen eine sichere und unmittelbare Unterstützung, da sie nicht rückzahlbar sind und unabhängig von der IRPEF-Kapazität sind. Die eigentliche Herausforderung wird darin bestehen zu verstehen, wie sich der nationale Rahmen im nächsten Manöver entwickeln wird.

